Hallo und willkommen

in meiner Visitenkarte -

mein Name ist Boris Beltzig

und ich bin approbierter Kinder und

Jugendlichen Psychotherapeut (VT).

Ein Mann mit grauem Haar, Bart und Brille, sitzt auf dem Boden im Gras, hat die Hand am Kinn und schaut nachdenklich in die Ferne.
Handgezeichnetes Smiley-Gesicht mit breitem Lächeln.
Mann mit grauem Bart und grauem Pullover vor grünem Hintergrund.

Das bin ich, Boris :)

Grüner Smiley mit großen Augen und lächelndem Mund auf schwarzem Hintergrund.

Was bedeutet „VT“?

VT ist eine Abkürzung für Verhaltenstherapie.

Das klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach:

Es geht darum zu verstehen,

  • was du denkst,

  • was du fühlst und

  • wie du dich verhältst.

Diese drei Dinge hängen nämlich zusammen.

Eine zeichnerische Illustration eines Fuchses mit orangefarbenem Fell, weißen Bauch- und Gesichtsbereichen, schwarzen Ohren- und Schwanzspitzen, in einem seitlichen Profil.

Manchmal hat man Gedanken wie:

„Ich schaffe das sowieso nicht“ oder „Keiner mag mich“.

Solche Gedanken können dazu führen, dass man sich schlecht fühlt – zum Beispiel traurig

oder ängstlich – und sich vielleicht zurückzieht oder Dinge vermeidet.

In der Therapie schauen wir gemeinsam:

  • Welche Gedanken machen dir Probleme?

  • Stimmen diese Gedanken wirklich?

  • Gibt es andere, hilfreichere Gedanken?

Du lernst dann, neue Wege zu finden, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Wobei ich helfen kann

Manchmal gibt es im Leben Phasen, die sich einfach schwer anfühlen.

Leeres liniertes Blat Papier mit blauen Linien und rotem Rand.
Gelbe Klebefolie oder Klebeband auf schwarzem Hintergrund.

Zum Beispiel wenn du:

  • • oft traurig bist

  • • viel Angst hast

  • • dich schnell ärgerst oder wütend wirst

  • • nicht gut schlafen kannst

  • • dich sehr unsicher fühlst

  • • schlimme Dinge erlebt hast

  • • Probleme in der Schule oder mit anderen hast

  • • dich selbst verletzt oder nicht gut um dich kümmerst

Auch wenn du gar nicht genau weißt, was los ist, lohnt es sich manchmal mit einer Therapeutin oder Therapeuten zu reden.

Ein Stück Klebeband auf schwarzem Hintergrund.
Ein älterer Mann mit grauem Bart und gläsern sitzt auf dem Boden, hat den Kopf gestützt auf die Hand und schaut nachdenklich.
Eine Zeichnung eines Fuchses sitzt seitlich, mit Blick nach links, auf einem roten Hintergrund.
Blick nach oben auf den Himmel, umgeben von Baumkronen mit grünen Blättern, Sonnenlicht scheint durch die Baumkronen.
Nahaufnahme eines gekrümmten, gelben Klebestreifens.

Oft gibt es gute Gründe dafür, warum man sich so fühlt oder verhält, wie man es gerade tut – auch wenn es sich komisch oder belastend anfühlt.

Gemeinsam schauen wir:

  • Was steckt dahinter?

  • Was brauchst du?

  • Was könnte dir helfen?

Manchmal hilft es schon sehr, wenn jemand von außen mit draufschaut.

Wie ich arbeite

Mir ist wichtig:

Mit dir ist nichts „falsch“.

Ziel ist, dass du merkst:

Du bist nicht allein – und es gibt Wege, wie es dir wieder besser gehen kann.

Ein handgezeichnetes Bild eines Fuchses in Profilansicht. Der Fuchs hat orangerotes Fell mit weißen Akzenten am Bauch, an den Pfoten und im Gesicht. Seine Ohren sind aufrecht, und er hat eine lange, schwarze Schwanzspitze.

Diagnosen im psychiatrischen Bereich hören sich oft sehr „gefährlich“ an.

Durch die allgemein gültigen Klassifikationssysteme (ICD 10/11, DSM5) werden oft Diagnosen für Kinder und Jugendliche in den Bereichen Depression, Ängste, Zwänge, AD(H)S, Traumafolgestörung (PTBS), Gewalt-/Mißbrauchserfahrungen, Störung des Sozialverhaltens, emotionale Störungen des Kindesalters, Anpassungsstörungen, Selbstverletzendes Verhalten, Essstörungen, Schlafstörungen, Enuresis (Einnässen)/ Enkopresis (Einkoten), Mutismus, frühkindliche Regulationsstörungen, Genderdysphoria (Transsexualismus, Geschlechtsinkongruenz) vergeben.

Dahinter verbergen sich aber meist ganz gut nachvollziehbare „Entwicklungen“ in ein Problem hinein, aus dem es aber auch wieder gute Auswege geben kann.

Mit psychischen Störbildern ist es eigentlich wie mit einem Sonnenbrand:

Stell dir vor, du gehst an einem heißen Sommertag ins Freibad.

Du freust dich auf die Sonne und vergisst, dich einzucremen.

Ein dunkler Hintergrund mit einer blauen Linie, die einen Weg oder Fluss darstellt.
Das Bild zeigt mehrere goldene Ringe, die übereinander gestapelt sind.

Ein paar Stunden später merkst du: Deine Haut ist rot, tut weh und brennt.

Wenn du jetzt gar nicht weißt, was ein Sonnenbrand ist, könnte dich das ganz schön erschrecken.

Ein roter Wecker mit weißen Ziffern und schwarzen Zeigern auf einem schwarzen Hintergrund.

Vielleicht denkst du:

„Was ist mit mir los?“

„das tut so weh und deswegen muss es was `Schlimmes´ sein?“

„Verbrennt meine Haut gerade? Ich bin jetzt wahrscheinlich sterbenskrank, oder?“

Diese Gedanken können Angst machen, weil sich alles unbekannt und bedrohlich anfühlt.

Was passiert in der Therapie?

In der Therapie schauen wir uns so eine Situation gemeinsam an.

Zuerst versuchen wir zu verstehen:

Was ist eigentlich passiert?

In diesem Fall:

Du warst lange in der Sonne - ohne Schutz.

Dann klären wir auf:

☼ Warum reagiert die Haut so?

☼ Was ist ein Sonnenbrand überhaupt?

Wenn du verstehst was los ist, macht es dir schon viel weniger Angst.

Das nennt man Psychoedukation - also: Dinge verstehen lernen.

Was hilft dann konkret?

Manchmal kann man auch direkt etwas tun, damit es dir besser geht (Krisenintervention).

Illustration einer Tube Creme mit Sonnen-Logo auf grüner Verpackung, geöffnet und mit Creme aufgetragen
Illustration einer Tube Creme mit Sonnen-Logo auf grüner Verpackung, geöffnet und mit Creme aufgetragen

Beim Sonnenbrand zum Beispiel:

☼ Haut kühlen

☼ After-Sun oder Creme benutzen

☼ Schatten suchen

Das sorgt schnell für Erleichterung.

Schwarz-weiß Illustration eines Dinosauriers, der auf einem Fußballboden steht, mit blauer Linie, die die Fußballtorelemente darstellt.

Und was lernt man daraus?

Im nächsten Schritt überlegen wir gemeinsam:

Was kannst du beim nächsten Mal anders machen?

Zum Beispiel:

Sich vorher eincremen oder nicht zu lange in der prallen Sonne bleiben.

So entwickelst du neue Strategien, die dir helfen, gut mit solchen Situationen umzugehen.

Handzeichnung eines Flusses, der sich durch eine Landschaft zieht.

Die Idee dahinter:

Viele Probleme fühlen sich erstmal groß und beängstigend an - oft auch, weil man nicht genau versteht, was gerade passiert.

Wenn man es aber gemeinsam anschaut, versteht und passende Lösungen findet, wird vieles klarer, weniger bedrohlich - und vor allem: machbar.

Und genau so kann man bei psychischen Problemen vorgehen.

Und abschließend möchte ich noch für alle großen Leute, die mit Kindern zu tun haben folgendes zu bedenken geben....

“Ihr sagt: „Der Umgang mit den Kindern ermüdet uns.“

Ihr habt recht.

Ihr sagt: “Denn wir müssen zu ihrer Begriffswelt hinuntersteigen.

Hinuntersteigen, uns herabneigen, beugen, kleiner machen.“

Ihr irrt euch.

Nicht das ermüdet uns. Sondern – dass wir zu ihren Gefühlen empor klimmen

müssen. Empor klimmen, uns ausstrecken, auf die Zehenspitzen stellen, hinlangen.

Um nicht zu verletzen.”

- Janusz Korczak-

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